Noch mehr Pressereaktionen

Anlässlich des Kinostarts haben viele Medien landauf, landab über Summer Wars geschrieben. Hier einige der schönsten Zitate:

„Optisch faszinierendes Kräftemessen zwischen digitaler und analoger (Trick-)Welt.“

Cinema

„Hosodas fantasievolle Komödie mit den gelegentlich ernsten Untertönen besticht dabei mit komplexer Charakterzeichnung, predigt keine Moral und ist durch und durch so unterhaltsam wie intelligent: ein großes menschliches Entertainment.“

TIP

„Nach dem bereits sehr charmanten Das Mädchen, das durch die Zeit sprang hat Mamoru Hosoda nun endgültig seine Stimme als Anime-Auteur gefunden: Summer Wars ist ein epochales, extrem liebenswürdiges und ungemein spannendes Leinwandabenteuer, das die Vergangenheit und die Zukunft des Anime-Kinos kongenial vereint.“

Filmstarts.de

„Regisseur Mamoru Hosoda bringt mit Summer Wars erneut eine Anime Oper auf die Leinwand. Fantastisch inszeniert mit sensibel ausbalancierten dramatischen und komischen Elementen, nimmt sein Film schnell Fahrt auf und transportiert den Zuschauer auf eine Achterbahnfahrt vom Feinsten. Der epische Kampf von Gut und Böse wird hier nicht nur ins Digitale verlegt, sondern manifestiert sich auch in wohl durchdachten Feinheiten und Graustufen, die der Geschichte Komplexität und Authentizität verschaffen. Nicht einmal kommt Langeweile auf, im Gegenteil, die Detailliebe und die ausgefeilten Charaktere saugen den Zuschauer vollends in das Geschehen.“

Kino-Zeit.de

„So lässt sich Summer Wars nicht unbedingt als Systemkritik gegenüber einer kopflosen Technologisierung verstehen; vielmehr wirbt der Film um Verantwortung gegenüber dem Damals, ohne das das Hier und Jetzt nicht bestehen kann. Das geschieht auf mitreißende und klug arrangierte Weise; die Magie des familiären Alltagslebens in einem exotischen Umfeld eines alten Landhauses erdet die Magie des Cyberspace. Das futuristische Abenteuer erhält dadurch eine realistische Note, die die Spannung des Gezeigten noch beflügelt. Es macht die Geschichte zugleich kompatibel für alle Generationen, die nicht nur ein Cyberpunk-Thriller, sondern auch ein idealer Familienfilm ist. Der perfekt im klassischen 2D realisierte Animationsfilm changiert souverän zwischen Sozialdrama, Thriller und Endzeitdrama und besticht durch seine ebenso skurrilen wie glaubwürdigen Charaktere. Gerne begleitet man die Familie bei der Rettung der Welt, taucht ein in den überbordenden Bilderrausch und reagiert mit Freude auf die Erkenntnis, dass die Lösung aller (Computer-)Probleme in einem uralten Kartenspiel liegen kann.“

Film-Dienst

„So absehbar das gute Ende von Summer Wars ist, so überraschend sind seine Ingredienzien. Wie die einzelnen Figuren charakterisiert oder was für individuelle Marotten und soziale Bräuche zu Motivationen der Handlung werden, das ist nicht nur für denjenigen ein Vergnügen, der sich nur ein wenig mit japanischen Gepflogenheiten auskennt. Hosoda setzt zudem hemmungslos auf Überzeichnung in Momenten größter Anspannung: Dann scheinen seine Protagonisten zu explodieren vor Ausdruckskraft – ganz so, wie man es aus den emotionalen Höhepunkten in Manga gewohnt ist.
Geradezu überschäumend in ihrer Vielfalt ist bei aller zarten Eleganz der Animation die Welt von Oz gezeichnet, bis hin zu zahllosen Stimmen aus aller Welt, die im virtuellen Gespräch ein polyphones Crescendo erzeugen, aus dem oftmals deutsche Botschaften als erste den japanischen Helden und ihren Avataren helfend beispringen. […]
So schlicht die Botschaft und die individuellen Eigenschaften der Figuren wirken, so komplex ist das durch die Animation kaschierte Vexierbild unserer Moderne, das Hosoda vorführt. Deshalb werden Anime-Kids in seinem Film genauso ihren Spaß haben wie deren cinephile Eltern, sofern sie das Staunen noch nicht verlernt haben. Schön, dass sich so das Plädoyer des Films für generationenübergreifende Kooperation im Kinosaal bestätigt.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Dies ist ein Meisterwerk und die Geburtsstunde eines neuen Vorreiters auf dem Gebiet japanischer Anime-Kunst. Ein soziales Netzwerk, das Amok läuft, ein Militärexperiment, das aus den Fugen gerät, alte Samurai-Tugenden, die auf Hypermoderne treffen – der Anime Summer Wars von Hosoda Mamoru ist nicht nur einer der besten Filme dieses Sommers. In atemberaubenden, übersprudelnden Bildern entfaltet er dutzende neuer, virtueller Welten und verknüpft das Paradies der Bilder mit einem technologischen Alptraum, einer klugen Reflexion über die Medienkultur unserer Gegenwart in der sich Informationen in Echtzeit verbreiten und Identitäten virtuell definiert werden.[…]
Visuell ist das überaus einfallsreich, im Einzelnen neu, clever, witzig und insgesamt auch neu und oft atemberaubend: Hosoda entfaltet einen Bilderrausch, einen faszinierenden Wirbelsturm aus Farben und Zeichen voller „Whow“-Momente und lässt den Zuschauer dabei begreifen, was die Existenz virtueller Parallelwelten wirklich bedeutet, vor allem wenn sich die eine Welt mit der anderen vermischt. In dieser Hinsicht ist Summer Wars der bessere Avatar, und im Gegensatz zu James Camerons geistig doch eher banalem Welterfolg tatsächlich auf der Höhe seines Themas. Auch Summer Wars ist – mehr noch als der predigerhafte Avatar – Spektakel pur, aber im Vergleich zu diesem sehen viele andere Filme kindisch aus und wirken öde.[…]
So ist Summer Wars beides zugleich: ein Cyber-Thriller, der im Vergleich zu den Abenteuern der Hollywood-Machos Cameron und Nolan, im Vergleich zu Avatar und Inception, sehr geerdet wirkt. Und es ist ein Familienfilm für jung und alt, der die Familie feiert ohne sie verklären, der für ein Zusammenleben der Generationen plädiert, nicht für ein Unterordnen der einen ohne die andere.
Das ist dann eben nicht moralisierend, sondern schlicht humanistisch. Und dabei überaus charmant. Der Charme und die Eleganz von Summer Wars liegt allerdings in den Bildern des Films. Sie muss man sehen. Ganz einfach.“

Rüdiger Suchsland, Telepolis/heise.de

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